Kooperation mit DAe systems für ein Langzeitpraktikum mit Integrationsschülerinnen und Integrationsschülern der GPS

Ein Langzeitprojekt mit Zukunftsperspektive

Die Idee:

Schülerinnen und Schüler ab dem 8. Jahrgang lernen verschiedene Arbeitsbereiche bei DAe systems kennen. Einen Schultag in der Woche absolvieren sie dort ihr Praktikum. Der Zeitrahmen bewegt sich zwischen ca. ½ Jahr – 1 Jahr. Der 1. Praktikumstag war der 15. September 2005. Die Kooperation zeichnet sich durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Praktikumsbetreuerin von DAe systems und der Praktikantin aus, als auch mit den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern der Schule und den Eltern.

Ein weiterer Kooperationspartner ist

Integra (Fachdienst für berufliche Bildung und Integration). Eine Mitarbeiterin begleitet die Praktikantinnen und Praktikanten nach Bedarf in ihre jeweils neuen Arbeitsfelder. Sie steht jederzeit zur Verfügung, wenn es Handlungsbedarf gibt. Zu Beginn des Praktikums hat sie unsere Schülerin begleitet bis diese sich selbstständig in den Büroräumen orientieren konnte, als auch ihre Arbeitstätigkeit in der Montagehalle selbstständig ausüben konnte.

Arbeiten in der Montagehalle

Zurzeit arbeitet die Praktikantin in der Montagehalle. Ihre dortige Tätigkeit gehört in den Bereich „Auslass montieren“ (dient zur weiteren Verarbeitung der Sauerstoffnotversorgung in Flugzeugen). Hier steckt die Schülerin Kleinteile entsprechend so zusammen, wie sie für die weitere Montage dringend benötigt werden:

Auslass montieren

·                   Auslass bereitstellen

·                   O – Ring montieren

·                   Auslass kontrollieren

 

Vor Beginn des Praktikums wurde sehr detailliert mit allen Beteiligten besprochen, welche Tätigkeitsbereiche für die Schülerin in Frage kommen würden- jeweils mit dem Blick auf ihre Behinderung und ihre derzeitigen Fähigkeiten. Im Montagebereich wurde gezielt nach einer Arbeit gesucht, die sich in kleine, überschaubare und wiederholende Tätigkeiten einteilen ließ. Zudem handelt es sich um eine Arbeit, die im Rahmen der Gesamtproduktion eine sinnvolle Tätigkeit darstellt.

Es waren auch verschiedene Bürotätigkeiten (kopieren, sortieren) als auch Serviceleistungen (Räume für Besucher herrichten, Tische eindecken, Gertränke vorbereiten) angedacht. Doch hat sich unsere Praktikantin so gut in der Montagehalle eingearbeitet und soziale Kontakte geknüpft, dass sie ihre dortige Tätigkeit noch nicht verändern wollte. Sie ist so positiv von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses aufgenommen worden, dass alle Beteiligten bisher von einem gelungenen Praktikum sprechen.

 
Es wurden so optimale Bedingungen geschaffen, dass unsere Schülerin einen festen Platz innerhalb von DAe systems gefunden hat. Sie fährt selbstständig mit dem Bus dorthin und kennt sich in dem entsprechenden Gebäude gut aus. Ihr Selbstbewusstsein ist deutlich gestiegen und sie hat Mut bekommen neue Situationen anzugehen. 

 

 

 

 

 

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