Der Metalllehrgang im Berufsfortbildungswerk

(die sog. Metallwerkstatt )

 

Im 8. Jahrgang findet nun schon seit einigen Jahren jeweils an einem Vormittag ein Metalllehrgang in einem Berufsfortbildungswerk statt.

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Geschwister-Prenski-Schule und der Schule für Geistigbehinderte Wilhelmshöhe.

Aus der Schule Wilhelmshöhe nehmen sieben und aus der GPS acht bis neun Jugendliche teil.

Die Jugendlichen aus der GPS sind mit und ohne Handicap und wechseln im Halbjahr, wobei die Jugendlichen mit Handicap das ganze Jahr teilnehmen können.

In der Werkstatt werden kleine Gegenstände hergestellt.

Neben der Aneignung von Fachkenntnissen wie feilen, sägen, bohren, anreißen, messen, Gewinde schneiden usw. kommt noch ein weiterer pädagogischer Lernaspekt dazu:

Im 2. Halbjahr lernen die „Blaukittel“ (Jugendliche mit Handicap, die schon ein halbes Jahr dabei sind) die neuen „Graukittel“ (Jugendliche ohne Handicap, die neu einsteigen) an. Durch diesen Rollentausch erleben sich die Jugendlichen aus einer ganz neuen Perspektive.

Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die fachliche Ausbildung erfolgt durch den Ausbilder des bfw und durch zwei Kollegen, die an beiden beteiligten Schulen tätig sind.